Wie verwenden Studierende optionale vorlesungsbegleitende digitale Tests zur Förderung von Konzeptverständnis?
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Date
2023
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
Abstract
Digitale vorlesungsbegleitende Tests und computer-based assessment haben viele Potentiale (Charmann, 1999). Wie Tests mit Papier und Stift können sie z. B. Studierenden helfen, Verständnislücken aufzudecken, oder sie zu einer kontinuierlichen und aktiven Auseinandersetzung mit den Kursinhalten motivieren. Zusätzlich ermöglichen digitale Tests eine automatisierte Korrektur und damit die Bereitstellung individuellen Feedbacks direkt nach der Testabgabe sowie eine Flexibilität in Bezug auf den Bearbeitungszeitpunkt. Sie können außerdem auch in digitalen oder hybriden Kursen eingesetzt werden, wie sie unlängst wegen der Covid-19 Pandemie erforderlich wurden. Inwieweit diese Potentiale tatsächlich ausgeschöpft werden, hängt aber davon ab, wie Studierende solche Tests tatsächlich nutzen, was bisher wenig untersucht ist. Vorhandene Studien dazu im Bereich der Mathematik deuten an, dass Studierende solche Tests hauptsächlich zur Wiederholung, zur Perfektionierung von Rechenfertigkeiten oder für eine finale Selbstprüfung kurz vor einer externen Prüfung nutzen (Hannah et al., 2016; Lowe, 2015), wobei die in diesen Studien verwendeten Testfragen auch auf das Üben prozeduraler Fertigkeiten abzielten. Wir haben nun im Rahmen einer Vorlesung zur Algebra/Zahlentheorie untersucht, wie Studierende optionale digitale Tests nutzen, die eine Förderung von Konzeptverständnis intendieren. Die Ergebnisse zeigen empirisch Potentiale solcher Tests, und liefern Empfehlungen für deren zukünftigen Einsatz in der Lehre – auch nach Covid-19 Pandemie.
Description
Table of contents
Keywords
Tests, Konzeptverständnis, Assessment, Nutzungsverhalten, Hochschuldidaktik, Videos, digitales Assessment