Darstellung von enantiomer einheitlichen Tris(hydroxymethyl)methan-Derivaten

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Date

2000-10-30

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Universität Dortmund

Abstract

Tris(hydroxymethyl)methan (2­Hydroxymethyl­propan­1,3­diol) wird ausgehend von Tris(hydroxymethyl)aminomethan durch eine 5­stufige Reaktionssequenz in einer Gesamtausbeute von 82% im kg­Maßstab dargestellt, wobei die Aminofunktion im Schlüsselschritt durch eine COPE­Eliminierung abgebaut wird. Weiterhin wird Chloracetaldehyd in einer dreistufigen Reaktionsfolge über ein schwefelsubstituiertes Triol und nachfolgender Entschwefelung in Tris(hydroxymethyl)methan überführt. Durch enzymatische Desymmetrisierung von 1­Benzyloxy­3­hydroxy­2­hydroxymethyl­propan und nachfolgende wiederholte Kristallisation von optisch angereichertem (S)­(+)­3­Benzoyloxy­2­benzyloxymethyl­1­(4­chlorbenzolsulfonyloxy)­propan kann ein enantiomer einheitlicher Synthesebaustein auf der Basis von Tris(hydroxymethyl)methan gewonnen werden. Ausgehend von diesem Baustein läßt sich in einer 5­stufigen Reaktionsfolge (S)­(­)­Paraconsäure [(S)­(­)­3­Carboxy­butan­4­olid] in hoher optischer Reinheit erhalten.

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Keywords

2-Hydroxymethyl-propan-1.3-diol, Paraconsäure, THYM, Tris(hydroxymethyl)methan

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