„In Mathe Zahlen nicht als Feind zu sehen“. Den eigenen mathematischen Lernprozess als kohärent erleben
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Im Rahmen einer explorativen, qualitativen Studie wurden 18 junge erwachsene Lerner/-innen (18 bis 23 Jahre), Schüler/-innen eines Berufsförderkollegs anhand eines "Interviews am Bild" zu ihrer Sicht auf Mathematik und ihren individuellen mathematischen Lernprozess befragt – sowohl im Hinblick auf ihre aktuelle Situationen wie auch aus retroperspektivischer Erinnerung. Bei diesen Interviewpartnern/-innen handelt es sich um Lerner/-innen mit den Förderschwerpunkten "Geistige Entwicklung" und "Lernen", also um Lernende mit Lernschwierigkeiten. Ihre Artikulationen, sowohl auf Bild- wie auch auf Sprachebene, geben vor allem auch die Möglichkeit, Gelingensbedingungen ihres Mathematik-Lernens zu identifizieren, die vor dem Hintergrund des sozialwissenschaftlichen Konzeptes "sense of coherence" (Antonovsky 1997) ausgeschärft werden.
