Zwischen Reduktion und intellektueller Ehrlichkeit an Schulen in sozial belasteten Stadtteilen

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Intellektuelle Ehrlichkeit ist ein Ideal, das in stoffdidaktischen Erörterungen schon lange als Richtschnur gilt, insbesondere wenn es um Themen wie Stofffülle und daraus resultierende nötige Reduktion geht. Der Stoffdidaktik wird allerdings vorgeworfen, das Pädagogische nicht ausreichend zu berücksichtigen (Schupp, 2016). Betreibt man Unterrichtsentwicklung an Schulen in sozial belasteten Stadtteilen, so trifft man i. Allg. auf Klassen mit stark ausgeprägter Heterogenität bzgl. unterschiedlichster Kategorien (Leistung, soziale/kulturelle Herkunft, Sprache, Verhalten). Die diagnostizierten Lernstände zeigen oft einen hohen Anteil förderbedürftiger Kinder (Hoffkamp & Löhr, 2017), so dass ein Anschluss in der Sekundarstufe I äußerst schwierig erscheint. In Hoffkamp (2017) wurde erläutert, dass in diesem Schulkontext Konzepte nötig sind, die Pädagogik und fachliches Lernen verbinden. Wenn es um die Aufbereitung der Inhalte für den Unterricht und um die Eröffnung von Bildungschancen geht, werden Reduktion und intellektuelle Ehrlichkeit mitunter als Gegenspieler empfunden. In diesem Artikel soll es deshalb um das Verhältnis dieser vermeintlichen Pole gehen.

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Inhaltsverzeichnis

Schlagwörter

Achtsamkeit, Reduktion, intellektuelle Ehrlichkeit, Heterogenität, Konstruktive Stoffdidaktik, Unterrichtspraxis

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