Welche Aufgabenmerkmale erkennen und nutzen Grundschulkinder? Ergebnisse einer Studie zur Erfassung von Flexibilität
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
In den letzten Jahren rückte das Thema „Flexibles Rechnen“ zunehmend in
den Fokus der mathematikdidaktischen Forschung, wobei den verschiedenen
Forschungsarbeiten unterschiedliche Konzeptualisierungen zugrunde
liegen (ausführlich in Rathgeb-Schnierer & Green 2013; Rathgeb-
Schnierer, 2014). Konsens herrscht dahingehend, dass flexibles Rechnen
als situatives, aufgabenadäquates Handeln verstanden wird, das einen beweglichen
Umgang mit strategischen Werkzeugen beinhaltet. Alle Definitionen
beziehen sich implizit oder explizit auf zwei Aspekte, die im Englischen
mit den Begriffen „flexibility“ (den Wechsel von Lösungswerkzeugen)
und „adaptivity“ (die Passung von Lösungswerkzeugen) gefasst werden.
Unterschiede bestehen allerdings im Verständnis von Aufgabenadäquatheit
(adaptivity) und damit verbunden in den methodischen Herangehensweisen
zur Identifikation dieser (Rechtsteiner-Merz, 2013).
