Das Symbol der Madonna

Lade...
Vorschaubild

Autor:innen

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Verlag

Universität Dortmund

Sonstige Titel

die Bedeutung religiöser Symbolisierung des Mütterlichen im Spannungsfeld von Narzißmusproblematik und (Feministischer) Theologie

Zusammenfassung

Der oft diagnostizierten narzißtischen Bedürftigkeit vieler Menschen in westlich geprägten Gesellschaften kann nach Auffassung tiefenpsychologisch orientierter Autoren nur durch ein letztlich "mutterspezifisches" Verhalten begegnet werden. Die in der Kindheit verschüttete Sehnsucht nach Akzeptanz und Empathie und das nachfolgende Schwanken zwischen Grandiosität und Depresssivität kann weder durch Forderungen noch durch Appelle an Vernunft und Willen ausbalanciert werden. In therapeutischen Bemühungen wird versucht, Fehlentwicklungen der narzißtischen Persönlichkeitsanteile durch Haltungen zu begegnen, die als "nährend", "haltend", "tragend" u. a. beschrieben werden. Solche Qualitäten zeigen sich in hohem Maße im Symbol der Madonna, so wie Kunst und Volksfrömmigkeit es verstanden haben. Diesen Zusammenhängen geht die vorliegende Arbeit nach. Weiter befragt sie die feministische und die evangelische Theologie danach, ob sie ein Gespür für die tröstenden und Geborgenheit schenkenden Aspekte des Symbols der Madonna haben.

Beschreibung

Inhaltsverzeichnis

Schlagwörter

Madonna, Narzismus, Feministische Theologie, Evangelische Theologie

Schlagwörter nach RSWK

Zitierform

Befürwortung

Review

Ergänzt durch

Referenziert von