DoVinci
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Date
2011-01-14
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Abstract
Die Projektgruppe 544: DoVinci entwickelt ein Campus-Infrastruktur-System
mit dem sich Personen auf dem Campus Anwendungen herunterladen und diese
auf ihrem (mobilen) Endgerät ausführen können. Diese Anwendungen werden
in Form von Appliances (Betriebssystem + Anwendung) bereitgestellt, was
dazu führt, dass Installation und Wartung von der Rolle des Benutzers entkoppelt
werden. Stattdessen wird auf dem Betriebssystem des Nutzers eine virtuelle
Umgebung erzeugt, in welcher das Appliance-Betriebssystem, und damit
auch die Anwendung, gestartet wird. Die Vorteile von Virtualisierung sind Isolation
vom Nutzersystem (Schutz) sowie eine definierte Betriebssystemumgebung
(Dediziertheit) für die Anwendung in der Appliance.
Dabei liegt ein Schwerpunkt bei der Verringerung des Datenvolumens sowohl
für die erste heruntergeladene Appliance, als auch für weitere Appliances
und Updates. Mittel hierzu sind Maßschneiderung (Weglassen nicht benötigter
Dateien und Programme) und Sharing (gemeinsame Dateinutzung). Maßschneiderung
optimiert Appliances bezüglich Platzbedarf und verringert so das
Übertragungsvolumen des ersten Downloads. Sharing zwischen Appliances bedeutet,
dass alle Appliances auf einen gemeinsamen Datenspeicher zugreifen.
Beim Download einer weiteren Appliance müssen bereits vorhandene Daten
nicht heruntergeladen werden. So wird das Übertragungsvolumen weiterer Appliances
reduziert.
Um die oben genannten Ziele zu erreichen, werden im Rahmen von DoVinci
verschiedene Techniken untersucht, verglichen und gegebenenfalls implementiert.
Dazu gehören Wege zur Dienstfindung im WLAN, plattformunabhängiger
Up-/Download mit Synchronisation, Maßschneiderung, Sharing und verschiedene
Virtualisierungslösungen.