Klasse trotz Masse am Studienanfang – das Blended Learning Konzept e:t:p:M@Math
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Date
2015
Authors
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Publisher
Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
Abstract
Im Wintersemester 2014/2015 verzeichnete das Statistische Bundesamt 2,7
Millionen Studierende – ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland (vgl. SB 2015). Bedenkt man, dass es noch vor zehn Jahren
weit weniger als zwei Millionen Studierende gab (vgl. Bildungsbericht
2014), wird das Ausmaß dieser Bildungsexpansion deutlich. Die Universität
hat sich zur Massenuniversität mit einer sehr heterogenen Studierendenschaft
und mit einer entsprechend ungünstigen Betreuungsrelation gewandelt
(vgl. Himpsl 2014). Insbesondere für teilnehmerstarke Einführungsveranstaltungen
ergeben sich daraus problematische Voraussetzungen. Die
Qualität des Studiums leidet massiv; der Reformbedarf ist unumstritten
(vgl. Asdonk u.a. 2013).
Da sich an dieser Ausgangslage in absehbarer Zeit wenig ändern wird (vgl.
Dräger, Friedrich & Müller-Eiselt 2014: 6), sind innovative Lehr-Lern-
Konzepte gefragt. Vielversprechend sind vor allem solche Ansätze, die
herkömmliche Präsenzveranstaltungen mit den Möglichkeiten digitaler (Internet-)
Technologien verschränken (vgl. HRK 2014). Ein Konzept, das besonderen
Wert auf die Integration präsenzbasierter und digitaler Angebote
legt, ist e:t:p:M.