Empirische Untersuchung gestörter Kommunikation

dc.contributor.advisorKatz-Bernstein, Nitza
dc.contributor.authorSchulte, Katrin
dc.contributor.refereeIven, Claudia
dc.date.accepted2009-12-16
dc.date.accessioned2010-01-05T10:35:30Z
dc.date.available2010-01-05T10:35:30Z
dc.date.issued2010-01-05T10:35:30Z
dc.description.abstractDie Doktorarbeit befasst sich mit gestörter sprachlicher Kommunikation; im Fokus steht das sog. Poltern (engl. Cluttering). Poltern ist eine bislang wenig bekannte und spärlich erforschte Kommunikationsstörung. Als charakteristisch für das Störungsbild Poltern gelten derzeit insbesondere eine hohe bzw. irreguläre Sprechgeschwindigkeit, Unflüssigkeiten sowie phonetische Auffälligkeiten, die die Sprache bis zur Unverständlichkeit entstellen. In Bezug auf das Poltern gibt es wenig gesicherte Erkenntnisse, die aus empirischer Forschung stammen. Besonderer Forschungsbedarf besteht in Bezug auf die Definition des Polterns: Eine verbindliche, allgemein akzeptierte und empi­risch gestützte Definition des Polterns gibt es derzeit nicht. In der vorliegenden Arbeit wurde die vorläufige Definition von St. Louis et al. (2007:299f.) an einer Stichprobe von 15 deutschsprachigen Teilnehmern empirisch untersucht. Hierfür wurde eigens eine umfangreiche Testbatterie, die verschiedene sprachliche und nichtsprachliche Leistungen abfragte, erstellt. Die Untersuchung war als Erkundungsexperiment konzipiert. Ziel war es, neben der empirischen Überprüfung der Definition die Eignung verschiedener Messverfahren im Zusammenhang mit Poltern zu testen sowie anamnestische und soziodemografische Informationen zu sammeln. Zusätzlich wurde ein Laien- und Experten-Rating der Spontansprache durchgeführt. Nach intensiver Auswertung und Analyse der gesammelten Daten fanden sich 11 Teilnehmer, die nach der Definition von St. Louis et al. (2007:299f.) in der Auswertung der Spontansprache Poltern zeigten. Die 4 verbleibenden Teilnehmer zeigten in der Spontansprache außer einem hohen Sprechtempo keine besonderen Auffälligkeiten. Zieht man die Daten der weiteren Tests und Untersuchungen der Testbatterie hinzu, fanden sich bei allen Teilnehmern begleitende Auffälligkeiten und Störungen. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wurden A Auf Modifikationsvorschläge für die Definition erarbeitet. Die gewonnenen Daten und die Erkenntnisse zur Eignung von Messverfahren, die mit der vorliegenden Studie gesammelt wurden, waren Grundlage für Empfehlungen für zukünftige Studien zur Erforschung des Polterns. Die Empfehlungen für zukünftige Studien beziehen sich schwerpunktmäßig auf eine Optimierung des Untersuchungssettings und der Testbatterie.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/26564
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-12515
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hbz:290-2003/26564-2
dc.language.isodede
dc.subjectPolternde
dc.subjectClutteringde
dc.subjectKernsymptomede
dc.subjectBegleiterscheinungende
dc.subjectDefinitionde
dc.subjectDefinition St. Louis et al. (2007)de
dc.subjectDefinitionsproblematikde
dc.subjectRedeflussstörungde
dc.subjectStotternde
dc.subjectKommunikationsstörungde
dc.subject.ddc360
dc.subject.ddc370
dc.subject.rswkSprachstörungde
dc.titleEmpirische Untersuchung gestörter Kommunikationde
dc.title.alternativedie Redeflussstörung Poltern und ihre charakteristischen Merkmale und Begleiterscheinungende
dc.typeTextde
dc.type.publicationtypedoctoralThesisde
dcterms.accessRightsopen access

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