Einstellungen von Lehramtsstudierenden (Gym) zur fachmathematischen und (fachdidaktischen) universitären Ausbildung
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Date
2014
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
Abstract
Dieser Vortrag wurde im Rahmen des Tages der Nachwuchsförderung gehalten, der dazu diente, Ideen des Dissertationsvorhabens vorzustellen und anschließend zu diskutieren. Schon eine im Jahr 1999 durchgeführte Befragung von Referendaren zur ihrem Mathematikstudium zeigte folgende Problemlage auf: "Eine deutliche Mehrheit hält die fachwissenschaftlichen Anforderungen im Studium für zu hoch und für zu schwach verbunden mit dem Berufsziel. Viele verlassen die Universität mit (nach eigener Wahrnehmung) unzureichender mathematischer Kompetenz und mit geringem Selbstvertrauen." (Beutelspacher et. al. 2011, S.5) Auch nehmen Lehramtsstudierende im Vergleich zu Diplomstudierenden das Studium weniger als eine vielseitige Lernerfahrung wahr (Vgl. Pieper - Seier 2002, S.397). Um diese unbefriedigende Lage genauer zu verstehen möchte ich mit meiner Dissertation Beziehungen zwischen verschiedenen Merkmalen der Studierenden aufzeigen, die die Einstellungen zur fachmathematischen Ausbildung beeinflussen.
Dabei werden neben den subjektiven Relevanzkriterien für fachmathematische Inhalte und deren Anwendung auch die Verbindung des schulmathematischen Wissen zum Fachwissen, die Übertragbarkeit der Inhalte auf die Praxis, das mathematische Weltbild, die Sicht auf die Lehrerrolle und auf die Ziele des Mathematikunterrichts, das eigene Selbstbild, die Motivation für das Studium und vermutlich auch die eigenen fachlichen Fähigkeiten eine Rolle spielen. Damit werden verschiedene Forschungsbereiche in die Arbeit einbezogen. Den größten Bereich bildet die Belief-Forschung in die u.a. das mathematische Weltbild, die Sicht auf die Lehrerrolle und die Ziele des Mathematikunterrichts fallen. Aber auch die Biographie -
und Transition-Forschung spielen eine Rolle und bedingen sich gegenseitig.