Wartungsarbeiten: Am 13.04..2026 zwischen 10:30 und 11:30 Uhr kommt es zu Unterbrechungen. Bitte stellen Sie sich entsprechend darauf ein. Maintenance: at 2026-04-13 the system will experience outages from 10.30 a.m. until 11.30 a.m. Please plan accordingly.

Ethik der Normalität

dc.contributor.advisorRuster, Thomas
dc.contributor.authorHorstmann, Simone
dc.contributor.refereeBreitsameter, Christof
dc.date.accepted2014-04-29
dc.date.accessioned2014-07-25T13:49:17Z
dc.date.available2014-07-25T13:49:17Z
dc.date.issued2014-07-25
dc.description.abstractNormative Strukturen, Regeln und Normen gehören zum klassischen Instrumentarium und Untersuchungsgegenstand moderner Ethik. Daher überrascht es womöglich, dass ihr der Begriff der Normalität zwar in den unterschiedlichsten Verwendungsweisen geläufig ist, innerhalb der theoretischen Reflexion bislang aber kaum Beachtung erfahren hat. Diese Ambivalenz zwischen gleichzeitiger Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit des Begriffs fordert zu einer genaueren Untersuchung, welcher Stellenwert der Normalität im Gesamt der modernen Moraltheologie und -philosophie einzuräumen ist. Die Arbeit nimmt im ersten Teil eine Unterscheidung der Begriffskonzepte Normalismus, Normalisierung und Normalität vor und untersucht mit den Aspekten des Sein-Sollen-Schlusses, der Genese sozialer Ordnung und der Relation von Norm und Abweichung drei zentrale Schnittstellen zwischen Normativität und Normalität, um so eine Einordnung der Normalität in die normative Ethik leisten zu können. Nachdem gezeigt wird, dass Normalität funktional zwar in enger Anlehnung an moderne Vorstellungen von Normativität verstanden werden kann, sich aber immer auch durch die „Supercodierung“ einer ihr vorgängigen Norm auszeichnet, wird in einem zweiten Schritt nach einer Interpretation dieses Befunds gefragt. Mit dem methodischen Instrumentarium der Systemtheorie wird Normalität dabei als Semantik, d.h. als Selbstbeschreibungsform moderner Normativität bestimmt. Diese theoretischen Ergebnisse werden in einem abschließenden Teil auf ihre Bedeutung für die theologische Ethik hin befragt, indem der empirische Charakter der Normalitätssemantik mit der Diskussion um Konsenskriterien innerhalb der Ethik sowie der Bedeutung von Regelabweichungen verbunden wird.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/33555
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-15547
dc.language.isodede
dc.subjectEmpirische Ethikde
dc.subjectNormalismusde
dc.subjectNormalitätde
dc.subjectMoraltheologiede
dc.subjectNormativitätde
dc.subjectNaturalismusde
dc.subjectSemantikde
dc.subjectSystemtheoretische Ethikde
dc.subject.ddc200
dc.subject.ddc230
dc.subject.rswkMoraltheologiede
dc.subject.rswkEthikde
dc.subject.rswkNaturalismus / Philosophiede
dc.titleEthik der Normalitätde
dc.title.alternativezur Evolution moralischer Semantik in der Modernede
dc.typeTextde
dc.type.publicationtypedoctoralThesisde
dcterms.accessRightsopen access
eldorado.dnb.deposittruede

Dateien

Originalbündel

Gerade angezeigt 1 - 1 von 1
Lade...
Vorschaubild
Name:
Dissertation.pdf
Größe:
2.87 MB
Format:
Adobe Portable Document Format
Beschreibung:
DNB

Lizenzbündel

Gerade angezeigt 1 - 1 von 1
Lade...
Vorschaubild
Name:
license.txt
Größe:
1.85 KB
Format:
Item-specific license agreed upon to submission
Beschreibung: