„Doing Difference“ im Mathematikunterricht. Fachspezifische Differenzkonstruktionen durch Grundschullehrkräfte

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2023

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Differenzen können als askriptive personen(gruppen)bezogene Merkmalszuschreibungen gefasst und somit als nachgängige Produkte von feldspezifischen sozialen Konstruktionen verstanden werden (u. a. Bräu & Schlickum, 2015). Dieses Verständnis rahmt das Erkenntnisinteresse des Promotionsvorhabens, wie sich die Konstruktion und Ordnung von Differenzen im spezifischen Feld des Mathematikunterrichts vollziehen. Es ist davon auszugehen, dass - wie für jedes soziale Feld auch - für die Lehr-Lern Interaktionen des Mathematikunterrichts normative Ordnungen bestehen, die das Feld und die darin hervorgebrachten Differenzen konstituieren. Mit Rückgriff auf den analytischen Rahmen des Doing Difference werden fachspezifische Strukturierungen und Ordnungen als konstitutiv gesehen, um Differenzkonstruktion und -ordnung als „sinnhafte Selektion miteinander konkurrierenden Kategorisierungen“ zu greifen (Hirschauer, 2014, S.183). Mit Blick auf Mathematiklehrkräfte der Grundschule als zentrale Akteur*innen des Doing Difference bestehen die Fragen: Wie konstruieren und ordnen Mathematiklehrkräfte mathematikrelevante Differenz? Inwiefern unterliegen diese Differenzkonstruktionen fachspezifischen Orientierungen?

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Keywords

Doing Difference, soziale (Un)Gleichheit, Differenzen im Mathematiklernen

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