Mitten drin, statt nur dabei. Empirische Forschung zur Handlungsträgerschaft von Objekten.

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Mathematikunterricht ist ein soziales Geschehen, das in einer Welt der Dinge stattfindet. Nicht nur Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen, sondern auch unterschiedlichste Objekte, wie die Tafel, Mathematikbücher oder didaktische Materialien tragen zu dem bei, was Mathematikunterricht ausmacht. Nicht nur Menschen, sondern auch Objekte sind beteiligt am Vollzug der sozialen Unterrichtswirklichkeit. Objekte sind weit mehr als Instrumente in unseren Händen: Sie sind mitten drin, statt nur dabei. Entsprechend wird in diesem Beitrag einer Perspektive auf Mathematikunterricht besondere Aufmerksamkeit geschenkt, die Objekte sozial in den Blick nimmt und auch nicht-menschliche Akteure im unterrichtlichen Interaktionsprozess akzeptiert. Auf der Grundlage von Latours Actor-Network-Theory wird ein Perspektivwechsel zu einer Soziologie der Objekte angeregt (2005; 2001). Empirische Forschung zur Handlungsträgerschaft von Objekten, wie sie in diesem Beitrag vorgestellt wird, trägt bei zu einer empirisch fundierten Differenzierung des Handlungsbegriffs bei: Wie ‚handeln‘ Arbeitsmittel und Materialien? Welche Formen des Objekt-Handelns lassen sich rekonstruieren?

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