Politikwissenschaft im Faschismus (1933-1945)
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Politische Vierteljahresschrift
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Die vergessenen zwölf Jahre
Zusammenfassung
In Untersuchungen zur Geschichte der Politikwissenschaft in Deutschland wird die Zeit des Nationalsozialismus fast regelmäßig ausgeklammert, obwohl die Politikwissenschaft nach dem 2. Weltkrieg fast ausschließlich von Emigranten aufgebaut wurde. Der Autor versucht, die Forschungslücke zu schließen. Er zeigt, daß zwischen 1933 und 1944 eine deutliche Verfestigung theoretischer und institutioneller Strukturen sowie eine Verselbständigung gegenüber den Nachbardisziplinen stattgefunden hat. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Berliner Deutsche Hochschule für Politik, die Auslandswissenschaftliche Fakultät der Universität Berlin und das Deutsche Auslandswissenschaftliche Institut. Der Autor unterscheidet vier Phasen der Entwicklung, die von der Auflösung der alten Hochschule für Politik und der Vertreibung der meisten Mitarbeiter übr Versuche einer Einbindung in nationalsozialistische Schulungsarbeit bis zu einer gewissen wissenschaftlichen Verselbständigung und Distanzierung von NS-Politik führte.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Politikwissenschaft, Drittes Reich, Nationalsozialismus, Hochschulforschung, Berlin, Bundesrepublik Deutschland, historische Entwicklung
