Die prognostische Validität der nichtverbindlichen Gymnasialempfehlung am Ende der Grundschulzeit

dc.contributor.advisorBos, Wilfried
dc.contributor.authorDudas, Denisa-Felicia
dc.contributor.refereeStubbe, Tobias C.
dc.date.accepted2014-10-09
dc.date.accessioned2017-04-19T14:12:25Z
dc.date.available2017-04-19T14:12:25Z
dc.date.issued2014
dc.description.abstractDiese Arbeit verfolgt das Ziel, die wesentlichen Gütekriterien zur Evaluation von Selektionsverfahren im Kontext des Übergangs darzustellen und auf mögliche Konsequenzen von Fehlklassifikationen für die Schullaufbahnkarrieren von Schülerinnen und Schülern hinzuweisen, die am Ende von Jahrgangsstufe 4 entweder für eine gymnasiale oder für eine nichtgymnasiale Schulform empfohlen wurden. Im Rahmen der Längsschnittstudie KESS (‚Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern’) liegt für die Hansestadt Hamburg ein Datensatz vor, mit dem die Frage nach der prognostischen Validität und Güte nichtverbindlicher Gymnasialempfehlungen sowohl anhand von Verbleibsquoten als auch anhand der Testleistung der Schülerinnen und Schüler am Ende von Jahrgangsstufe 8 untersucht werden kann. Bei der Evaluation der nichtverbindlichen Gymnasialempfehlung in Hamburg werden neben dem fachspezifischen Vorwissen im Lesen auch problematische Determinanten des Schulerfolges, wie bspw. der sozioökonomische Hintergrund der Schülerinnen und Schüler, berücksichtigt. Konsistent mit den theoretischen Annahmen von Boudon (1974) sowie Breen und Goldthorpe (1997) leistet die Berücksichtigung des sozialen Hintergrundes bei der Vorhersage des Schulerfolges in der Sekundarstufe I auch dann einen substantiellen Beitrag zur Erhöhung der prognostischen Validität von Gymnasialempfehlungen, wenn für das fachspezifische Vorwissen im Lesen und dem sozioökonomischen Hintergrund der Schülerfamilien kontrolliert wird. In Anlehnung an Maaz et al. (2011) sowie Baumert et al. (2011) ist davon auszugehen, dass Lehrkräfte die prognostische Validität nichtverbindlicher Gymnasialempfehlungen erhöhen, wenn sie den sozioökonomischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler bei der Erstellung von Prognosen beachten. Hiermit konnte erstmalig im Rahmen einer Längsschnittuntersuchung gezeigt werden, dass die an den Gelenkstellen des Bildungssystems auftretenden sozialen Disparitäten über die Bildungslaufbahnen hinweg auf den späteren Schulerfolg von Schülerinnen und Schülern weitertransportiert werden.de
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/2003/35935
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.17877/DE290R-17958
dc.language.isodede
dc.subjectSchulische Selektionde
dc.subjectSozioökonomischer Statusde
dc.subjectGymnasialempfehlungde
dc.subject.ddc370
dc.subject.rswkSchülerauslesede
dc.subject.rswkSozialökonomiede
dc.subject.rswkStatusde
dc.titleDie prognostische Validität der nichtverbindlichen Gymnasialempfehlung am Ende der Grundschulzeitde
dc.typeTextde
dc.type.publicationtypedoctoralThesisde
dcterms.accessRightsopen access

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