Geometrische Formen rhythmisch umgesetzt
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Date
2015
Authors
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Publisher
Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Abstract
Aufgaben zur Raumvorstellung werden in Schulen oft klassischerweise
durch visuelle Hilfsmittel, wie zum Beispiel Bilder, unterstützt. Diese werden
ergänzend zur Aufgabe eingesetzt, um das Generieren von Vorstellungsbildern
zu unterstützen oder kommen bei der Präsentation der Lösung
zum Einsatz. Doch ist es auch möglich Aufgaben zu stellen, die eine akustische
Unterstützung als Hilfsmittel bieten? Für die hier vorgestellte explorative
Studie wurden zwei Aufgaben entwickelt, in denen geometrische
Formen, wie Dreieck, Sechseck und Raute, anhand eines Klangrhythmus
bzw. einer mündlichen Beschreibung erkannt werden mussten. Die Erprobung
dieser beiden Aufgaben mit Probanden unterschiedlichen Alters zeigte,
dass beide die Grundvoraussetzungen einer Raumvorstellungsaufgabe
erfüllen. So muss erkennbar sein, dass man zum Lösen „die Fähigkeit, in
der Vorstellung räumlich zu sehen und räumlich zu denken“ (Maier, 1999,
S.14) benötigt und dabei „Vorstellungsbilder [entstehen], die auch ohne das
Vorhandensein der realen Objekte verfügbar sind.“ (ebenda, S. 14).