Videovignettenbasierte Open Book Klausuren als praxisnahes digitales Prüfungsformat für die Lehramtsausbildung

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2023

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Video-Vignetten nehmen im Zuge der Digitalisierung und technischen Fortschritte zunehmend Einzug in die Ausbildung von Lehrpersonen. Dabei können die zu diesem Zweck eingesetzten Video-Vignetten Ausschnitte realer Unterrichtsvideographien oder auch realitätsnahe Szenarien sein, deren Aufgabe ist, kognitive Prozesse über das Gezeigte anzuregen (z. B. Seifried & Wuttke, 2017). Die beobachtende Person analysiert und reflektiert auf der Grundlage ihres professionellen Wissens stellvertretend für den Protagonisten oder die Protagonistin die Vignettenhandlung und antizipiert Handlungsmöglichkeiten (ebd.). Der Einsatz von Video-Vignetten ermöglicht dabei eine wiederholte Betrachtung der Handlung, die Einnahme einer Außenperspektive, eine objektivere, differenziertere Reflexion, die Förderung situationsspezifischer unterrichtsrelevanter Kompetenzen und analytischer Fertigkeiten sowie eine Verknüpfung von Theorie und Praxis (vgl. Riegel, 2013). Diese Vorteile führen dazu, dass Video-Vignetten vermehrt im Rahmen von Lehrveranstaltungen der Mathematiklehramtsstudiengänge zu Ausbildungszwecken und Fallarbeit eingesetzt werden (z. B. Geisen & Vogtländer, 2021). Wenige Forschungsansätze existieren allerdings bislang zum Einsatz von Video-Vignetten in Prüfungssituationen (z. B. Bisang et al., 2022), wobei erste Befunde auf die Möglichkeit der Überprüfung praxisbezogenen Theoriewissens hinweisen (vgl. Adalberon, 2020). Der vorliegende Beitrag berichtet über den explorativen Einsatz von Video-Vignetten in einer digitalen Prüfung der Grundschullehramtsausbildung.

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Keywords

Video-Vignetten, Prüfungen, Lehrerausbildung, Klausuren, Open Book, Assessment, Digitalisierung, alternative Prüfungsformate

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