Minisymposium 15: Arithmetik in der Grundschule: Zahlund Operationsverständnis erfassen und fördern
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Der Mathematikunterricht der Grundschule soll Kinder u.a. in der Entwicklung eines tragfähigen Zahl- und Operationsverständnisses unterstützen und sie befähigen, in verschiedenen Kontexten flexibel und verständnisbasiert zu rechnen (Häsel-Weide, 2016; Verschaffel & De Corte, 1996). Verschaffel und De Corte (1996) sprechen in Bezug auf ein tragfähiges Zahlverständnis unter anderem Zahlbeziehungen, Mengenvorstellungen und Schätzfähigkeiten an. Beim Rechnen geht es um den Aufbau verschiedener Vorstellungen zu den Grundrechenarten (ebd.), den Einsatz von Strategien/strategischen Werkzeugen auf Basis der Wahrnehmung von Zahl- und Aufgabemerkmalen (Rechtsteiner-Merz, 2013) und darauf aufbauend auch Faktenwissen (Häsel- Weide, 2016). An vielen Stellen ist noch offen, wie Unterricht gestaltet werden kann, um diese Ziele zu erreichen. In Untersuchungen zum Strategieeinsatz beim Kopfrechnen zeigt sich z.B., dass entgegen der Zielsetzung einige Kinder auch Ende des zweiten Schuljahres nicht flexibel rechnen (z.B. Reindl, 2016). Im Minisymposium wurden Fragen nach Lernprozessen, Schwierigkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten bezüglich Zahl- und Operationsvorstellungen sowie des flexiblen Rechnens diskutiert.
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Schlagwörter
Arithmetik, Grundschule, flexibles Rechnen
