Begabtenförderung in Gebärdensprache im Bonner Matheclub - Erste Schritte, Ideen und eine Beispielaufgabe.
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Obwohl es in Deutschland gut erforschte und erprobte Konzepte mit reichhaltigen Aufgabensammlungen zur Förderung von mathematisch begabten Kindern gibt (Käpnick, 1998, Lack, 2010), finden sich kaum Vorschläge, welche die Gebärdensprache einbeziehen. Gehörlosen und schwerhörigen Kindern bleibt so der Zugang zu universitären Förderprojekten erschwert. Wie z.B. Moura und Penteado (2019) und Rückmeldungen gehörloser Kinder und deren Eltern aus dem Bonner Matheclub zeigen, reicht der Einsatz von Dolmetschenden nicht aus. Um die Kommunikation unter den Kindern zu fördern, ist die Entwicklung und Erprobung von Fachgebärden, Aufgaben in Deutscher Gebärdensprache und neue Wettbewerbsformate notwendig. In diesem Beitrag wird ein Projekt vorgestellt, das Wettbewerbsaufgaben in Gebärdensprache entwickelt und erprobt. Zudem werden Möglichkeiten erkundet, wie universitäre Förderprojekte für schwerhörige und gehörlose Kinder
barriereärmer gestaltet werden können. Diese Vorstellung möchte zur Diskussion anregen, dazu herausfordern, die kommunikativen Bedürfnisse gehörloser und schwerhöriger Kinder wahrzunehmen, und ermutigen, mathematische Aufgaben für alle Kinder neu zu denken.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Gebärdensprachen, Känguru-Wettbewerb, schwerhörig, gehörlos, Heterogenität & Inklusion im MU, Geometrie, Schnittstelle Grundschule und Sek 1
