Formatives Feedback zum mathematischen Argumentieren von Primarschüler*innen entlang eines Rubrics

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2023

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Mathematisches Argumentieren kann auf der Primarstufe durch offene Aufgabenstellungen angeregt werden, indem Lernende aufgefordert werden, ihre Lösungswege sichtbar zu machen und zu begründen (Brunner, 2019). Für viele Lernende stellt es eine große Herausforderung dar, ihr mathematisches Tun in Worte zu fassen (Brunner, 2019; Fetzer, 2011). Argumentationen von Lernenden auf der Primarstufe sind oft vage. Sie enthalten nicht alle nötigen Informationen bzw. die Warum-Frage wird nicht vollständig geklärt (Fetzer, 2011). Lehrpersonen wiederum haben Mühe, Lernende beim mathematischen Argumentieren zu unterstützen (Brunner, 2019; Herbert et al., 2022; Melhuish et al., 2020). Trotz international großer Bedeutung der anspruchsvollen Kompetenzen zum mathematischen Argumentieren, liegen relativ wenig Erkenntnisse darüber vor, wie Lehrpersonen den Erwerb des mathematischen Argumentierens bei den Lernenden fachinhaltlich fördern sollen (Brunner, 2019; Melhuish et al., 2020). Herbert et al. (2022) haben in ihrer Untersuchung festgestellt, dass ein Beurteilungsraster (Rubric) zum mathematischen Argumentieren Lehrpersonen eine Sprache bietet, um den Lernenden wirkungsvolle Feedbacks zu erteilen. Während Herbert et al. (2022) Typen von Argumentationen unterscheiden, werden in dieser Studie Prozessphasen des mathematischen Argumentierens untersucht. In einer Interventionsstudie wurden Übungslektionen zum mathematischen Argumentieren videographiert und codiert. Es wurde geprüft, ob sich die Häufigkeiten der Feedbacks zu unterschiedlichen Prozessphasen mit und ohne Einsatz von Rubrics unterscheiden.

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Keywords

Mathematisches Argumentiere, Lehrpersonenfeedback, Rubric, Lernzieltransparenz, Interventionsstudie

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