Nutzung digitaler und nicht-digitaler Materialien im Mathematikunterricht

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2023

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Im Zuge der digitalen Transformation sehen sich Lehrkräfte zunehmend mit der bildungspolitischen Forderung konfrontiert, digitale Materialien in ihrem Unterricht professionell und didaktisch sinnvoll zu nutzen (KMK, 2016). Dass digitale Materialien positive Effekte auf die Lernergebnisse von Schüler* innen in Mathematik und Naturwissenschaften haben können, zeigt sich u. a. in einer Meta-Analyse von Hillmayr et. al. (2020). Für die Lehrkräfte bringt die Integration digitaler Materialien in den Fachunterricht neue Herausforderungen mit sich, und sich dieser zu stellen ist eine individuelle Entscheidung. Vor diesem Hintergrund gilt es zu untersuchen, inwiefern sich Lehrkräfte zum einen systematisch darin unterscheiden, ob und wie häufig sie Materialien überhaupt einsetzen und zum anderen, ob es dabei Unterschiede gibt, wenn man zwischen digitalen und nicht-digitalen Materialien differenziert. Von Interesse ist ferner, inwieweit sich der jeweilige Einsatz durch personenbezogene Merkmale der jeweiligen Lehrkräfte oder auch durch die Schulart, an der die Lehrkräfte tätig sind, erklären lassen. Die internationale Schulleistungsstudie ICILS 2018 zeigt z. B. in fachübergreifenden Analysen, dass ein leicht höherer Anteil der Lehrkräfte an gymnasialen Schulformen digitale Materialien seit mehr als fünf Jahren im Unterricht einsetzte als an nicht-gymnasialen Schulformen (Eickelmann et. al., 2019).

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Keywords

Digitale Medien, Materialeinsatz, Selbstkonzept, Wert, Will-Skill-Tool, Sek 2, interdisziplinär, Digitalisierung & Mathematik

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