Hochschulmathematik in der gymnasialen Oberstufe am Thema "Grenzwert" kennenlernen

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Zusammenfassung

Der Übergang von der Schul- zur Hochschulmathematik stellt viele Studierende vor eine große Herausforderung. Als Ursachen für die Probleme erweisen sich u. a. – neben einem intensiven Umgang mit sehr abstrakten Inhalten wie bspw. dem Grenzwert – eine neue Sichtweise auf die Mathematik als eine deduktiv geordnete Welt, der damit veränderte Fokus vom Anwenden des gelernten Wissens hin zum Begründen, Argumentieren und Beweisen sowie die formalen Anforderungen, wie das Arbeiten mit neuen Symbolen oder der vermehrte Gebrauch von Variablen und Indizes (Brunner, 2014; Ableitinger, 2012; Kempen, 2018). Obgleich zur Milderung der Übergangsschwierigkeiten von der Schule zur Hochschule bereits diverse Konzepte erarbeitetet und getestet wurden, bleibt die Problematik weiterhin virulent (s. z. B. Hefendehl Hebeker & Bauer, 2019). Während viele Konzepte hauptsächlich an der Universität angesiedelt sind, setzt das hier vorgestellte Promotionsprojekt an der Schule an, um die „Kluft“ zwischen Schule und Hochschule zu reduzieren. Im Rahmen dieses Beitrags wird über den Aufbau des für den Übergang konzipierten Schulkurses sowie über eine Auswahl von Ergebnissen der Interviewstudie berichtet, die im Anschluss an den Kurs mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurde. Dabei befasst sich der Beitrag insbesondere mit den Vorstellungen, die die Lernenden zum Grenzwertbegriff im Laufe der Intervention entwickelt haben.

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Schlagwörter

Übergang Schule/Hochschule, Folgengrenzwerte, Schuljahrbegleitender Unterricht, Sek II, Hochschule, Argumentieren & Beweisen, Arithmetik, Analysis

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