Ist die Hebelwirkung der Grund für Asymmetrie in ARCH- und GARCH-Modellen?
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Moderne Varianten von ARCH- und GARCH-Modellen für Kapitalmarktdaten (z.B. EGARCH, GJR-GARCH, A-PARCH) berücksichtigen außer den zweiten Momenten auch die Beziehung zwischen ersten und zweiten Momenten (Asymmetrie). Eine Erklärung dieser Asymmetrie ist die Hebelwirkungshypothese. Die Hebelwirkung (leverage effect) ist jedoch nur für bestimmte Arten von Kapitalmarktdaten relevant und damit als Erklärung der Asymmetrie heranziehbar. Diese Arbeit weist empirisch nach, daß asymmetrische GARCH-Modelle in der Tat vor allem für Aktienrenditen und weniger für Änderungsraten von Wechselkursen den Erklärungsgehalt erhöhen.
