Situative Beobachtung und Wahrnehmung frühpädagogischer Fachkräfte im Alltag der Kita

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Um die mathematische Entwicklung von Kindern in der Kindertagesstätte zu fördern, können neben Trainingsprogrammen und geplanten Aktivitäten insbesondere Alltags- und Spielsituationen mit mathematischem Potenzial (,natürliche Lernsituationen‘, Gasteiger, 2012) genutzt werden. Gasteiger (2012) differenziert natürliche Lernsituationen in Spiel- und Alltagssituationen. Spielsituationen umfassen authentische Freispielsituationen sowie Spielsituationen, die von der frühpädagogischen Fachkraft initiiert oder begleitet werden (Gasteiger, 2012; Seo & Ginsburg, 2004). Als Alltagssituationen beschreibt Gasteiger (2012) sowohl routinemäßige Situationen der Alltagsbewältigung (z. B. Tisch decken) als auch spontane, nicht-spielerische Momente des Alltags (z. B. Treppen steigen). Frühpädagogische Fachkräfte gestalten natürliche Lernsituationen, indem sie die Erfahrungen der Kinder mathematisch anreichern oder strukturieren (Gasteiger et al., 2020). Um dies realisieren zu können, müssen sie das mathematische Potential in Handlungen und Äußerungen der Kinder erkennen (bspw. Ginsburg et al., 2008; van Oers, 2004). Diese Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung (SBW) wird daher auch als Schlüsselfacette professioneller Kompetenz hervorgehoben (Dunekacke et al., 2016; Gasteiger & Benz, 2018).

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Schlagwörter

Situative Beobachtung und Wahrnehmung, Frühpädagogische Fachkraft, Kindertagesstätte, Beobachtung, Frühe mathematische Bildung, Elementarbereich

Schlagwörter nach RSWK

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