Studentische Typen der Zielorientierung bei der Teilnahme an MINT-Vorkursen

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Studierende antizipieren mit MINT-Vorkursen, als propädeutische Angebote vor Einstieg in ein MINT-Studium, nicht nur fachliche, sondern gleichfalls überfachliche Ziele (Berndt et al., 2017). Die Forschung zu MINT-Vorkursen lässt bisher jedoch die Motive der Teilnahme außer Acht. Diese Forschungslücke greift der vorliegende Beitrag auf. Eine latente Klassenanalyse anhand von Daten einer Erstsemesterbefragung im WiSe 2016/17 an fünf deutschen Universitäten (n=666) ergibt drei Typen von Studierenden (vgl. Abb. 1): vielfältig Interessierte (Klasse 1), selektiv Interessierte (Klasse 2) und primär fachlich-organisatorisch Interessierte (Klasse 3). Die Typenzugehörigkeit steht dabei in Zusammenhang mit persönlichkeitsbezogenen, vorhochschulischen und affektiven Merkmalen. Ungünstige Eingangsbedingungen (keine allg. HZB, schlechtere Note HZB, geringere Selbstwirksamkeit) erhöhen die Chance zur Klasse 1 zu gehören.

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