Lernen im Begegnungs- und Begehungsraum „Synagoge“

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2017

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Schule soll auf eine gesellschaftliche Teilhabe vorbereiten sowie einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung leisten. Im Spiegel einer religionspluralen Gesellschaft spitzen sich diese Aufgaben für den Religionsunterricht auf einen Doppelauftrag zu. Es geht (1.) darum, Orientierung zu bieten bzw. eine persönlichkeitsbildende Auseinandersetzung mit dem eigenen (Nicht-)Glauben (intra) zu initiieren und (2.) darum, für einen angemessenen Umgang mit religiöser Vielfalt zu befähigen sowie zu einem besseren Verständnis Andersgläubiger (inter) zu führen. Diese Perspektive ist im religionspädagogischen Paradigma des interreligiösen Lernens wesentlich. In diesen Kontext lässt sich auch der Synagogenbesuch als ein derzeit von LehrerInnen in der Praxis des Religionsunterrichts präferiertes Lernsetting einordnen, welches im Rahmen dieser empirischen Studie beforscht worden ist. Die Ergebnisse der Evaluationsstudie zu Synagogenexkursionen im Religionsunterricht der Oberstufe, die als qualitativ-quantitative Forschung im Rahmen einer einstellungsbezogenen Didaktik interreligiösen Lernens realisiert worden ist, zeigen auf, dass ein dringender Bedarf besteht, Konzepte des Vorurteilsabbaus bzw. von Einstellungsänderungen religionsdidaktisch neu zu denken.

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Keywords

Interreligiöses Lernen, Intrareligiöses Lernen, Einstellungsänderung, Sakralraumpädagogik, Synagogenpädagogik

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