Der narratorische Diskurs und seine Potentiale für die mathematische Denkentwicklung
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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
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Zusammenfassung
Der Beitrag fußt auf der Idee, die Entwicklung mathematischen Denkens in der frühen Kindheit longitudinal zu beobachten und eine Theorie der mathematischen Denkentwicklung aus interaktionistischer Perspektive zu entwerfen. Hierzu wurden Sequenzen von Spiel- und Erkundungsumgebungen (SEU) aus dem Projekt erStMaL analysiert. Ausgangspunkt ist die theoretische Ausdifferenzierung des Mathematiklernens in zwei Aspekte: den Erwerb von Begriffen und Prozeduren im Sinne des Lernens von mathematischen Inhalten und die mathematische Denkentwicklung im Sinne des mathematisch Argumentierenlernens. Der Fokus des vorliegenden Beitrags liegt auf der mathematischen Denkentwicklung, welche aus interaktionistischer Perspektive als zunehmend autonomere Partizipation an mathematischen Diskursen beschrieben werden kann (Krummheuer & Brandt, 2001; Schütte et al., 2021). Mathematische Diskurse mit ihren spezifischen argumentativen Strukturierungen rücken so als „Ort“ der mathematischen Denkentwicklung ins Zentrum der Betrachtung. Im Vortrag werden drei empirisch rekonstruierte Diskursstile vorgestellt und ihr Lernpotential diskutiert.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
Schlagwörter
Argumentieren, mathematische Denkentwicklung, Interaktion, Interpretative Unterrichtsforschung, Rekonstruktion, Argumentation, Erklärung
