Verstehen Schüler*innen Modellierungsaufgaben besser, wenn sie die Fragestellung schon kennen?

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Aufgaben gehören zu den Texten, die im Mathematikunterricht eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere realitätsbezogene Aufgaben wie Modellierungsaufgaben sind nicht nur mathematisch anspruchsvoll. Das Verstehen des Aufgabentextes und der zugehörigen Fragestellung sind essenziell für einen zielführenden Lösungs- und Lernprozess. Daraus erwächst die Notwendigkeit, die Effekte des Aufgabendesign auf die Verstehensprozesse von Schüler*innen zu untersuchen. Das forcierte Lesen der Aufgabenstellung unmittelbar vor dem (ersten) Lesen des Aufgabentextes erwies sich bei Thevenot et al. (2007) als leistungssteigernd bei arithmetischen Textaufgaben. Die Autor*innen erklären dieses Ergebnis mit einer Verbesserung des Verständnisses der Aufgabe. Böswald und Schukajlow (2022) postulieren ferner, dass diese Leistungssteigerung auch bei Modellierungsaufgaben möglich ist, da das Leseziel durch eine Voranstellung der Fragestellung präzisiert werden kann. Gerade beim komplexen Aufgabentyp Modellierungsaufgaben sollten sich somit positive Effekte auf das Textverständnis als Produkt eines zielgerichteten Leseprozesses ergeben, da dieses üblicherweise die Gewichtung der im Aufgabentext gegebenen Informationen beinhaltet. Wird die Frage zuerst gelesen, könnten die Aufgabenlösenden unter Antizipation eines mathematischen Modells bei der Auswahl der Informationen effizienter vorgehen und zu einem besseren Situationsmodell gelangen. Insofern würde die Konstruktion des aufgabenbezogenen Situationsmodells effizienter gelingen.

Beschreibung

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Schlagwörter

Modellieren, Textverstehen, Fragestellung, Lesen, Effizienz, Textaufgaben, Sprache

Schlagwörter nach RSWK

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