Lehrerhandbücher als Instrumente der Unterrichtsplanung in der Sekundarstufe – Eine Fallstudie

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2014

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Studien zur Unterrichtsvorbereitung von Mathematiklehrkräften zeichnen bezüglich der Rolle des Schulbuches ein homogenes Bild: „Das Lehrbuch hat die zentrale Rolle in der Unterrichtsplanung inne, und zwar nicht allein das derzeit eingeführte Lehrbuch, sondern daneben auch andere in größerer Zahl“ (Bromme & Hömberg, 1981). Die se Studien sind mittlerweile über 30 Jahre alt und stammen damit aus einer Zeit, in der Computer und Internet noch keine üblichen Ressourcen waren. Ausgerechnet vor dem Hintergrund der heutigen Omnipräsenz digitaler Ressourcen zeichnet sich derzeit eine neue Entwicklung auf den Mathematikschulbuchmarkt ab. Nach einer Periode, in der Lehrerhandbücher zu Mathematikschulbüchern der Sekundarstufe im wesentlichen Lösungshefte waren, wird zu dem neuen Mathematiklehrwerk mathewerkstatt (Barzel et al. 2012) ein ausführliches Lehrerhandbuch angeboten, das durch ein für die Sekundarstufe neues Konzept gekennzeichnet ist: Zu jeder Seite des Schulbuches werden im Lehrerhandbuch ausführliche didaktische und methodische Hinweise gegeben. Insbesondere vor dem Hintergrund der heutigen Omnipräsenz digitaler Ressourcen ist die Frage nach der Rolle des Schulbuchs und des zugehörigen Lehrerhandbuchs im Rahmen der Unterrichtsvorbereitung grundsätzlich neu zu stellen. In Anbetracht der für die Sekundarstufe neuen Konzeption des Lehrerhandbuchs zur mathewerkstatt ist dabei nicht nur von Interesse, ob das Lehrerhandbuch im Rahmen der Unterrichtsvorbereitung genutzt wird, sondern wie es zum Instrument (Rabardel, 2002) der Unterrichtsvorbereitung wird. Dieser Frage wurde im Rahmen einer explorativen Fallstudie mit zwei Fällen nachgegangen.

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