Von einem, der auszog, mathematische Weltbilder zu erweitern

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Gesellschaft für Didaktik der Mathematik

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Zusammenfassung

Aufbauend auf den Impulsen aus dem Projekt Mathematik Neu Denken (Beutelspacher et al., 2012) wurde auch an der Goethe-Universität Frankfurt die gymnasiale Lehramtsausbildung im Fach Mathematik umgestaltet. Den Kern der Reform bildete dabei die neu konzipierte Vorlesung Entstehungsprozesse von Mathematik (siehe Weygandt, 2018; 2021): Diese Veranstaltung knüpfte inhaltlich an die Vorlesung Analysis I an und legte durch eine genetische Herangehensweise den Fokus auf die (Nach-)Entdeckung fachmathematischer Inhalte und die Vermittlung mathematischer Arbeitsweisen (Weygandt & Oldenburg, 2014; 2018). Die Studierenden lernten Mathematik als ein menschliches Produkt kennen und erlangten tiefer gehendes Konzeptverständnis. Die für sie ‚neue‘ Hochschulmathematik wurde eigentätig und in kooperativer Kleingruppenarbeit erkundet, wobei genuine mathematische Arbeitsweisen als eigener Lerngegenstand in den Mittelpunkt rückten. Insgesamt sollten Studierende stärker als zuvor die Gelegenheit bekommen, im Rahmen einer für sie bedarfsgerechten Fachausbildung ein facettenreiches und tragfähiges mathematisches Weltbild aufzubauen. In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse der empirischen Begleitforschung des Projekts vorgestellt, für die ausführlichen methodischen Hintergründe sowie die Diskussion der Ergebnisse wird auf die entsprechenden Kapitel in Weygandt (2021) verwiesen.

Beschreibung

Inhaltsverzeichnis

Schlagwörter

Beliefs, Mathematische Weltbilder, Lehrkräfteausbildung, Enkulturation, Hochschulmathematikdidaktik, Hochschule, interdisziplinär, MINT & STEM-Education

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